In Forschungslabors und industriellen Entwicklungszentren ist die Kontrolle der Arbeitsumgebung nicht nur eine technische Angelegenheit. Unter den physikalischen Parametern, die Wissenschaftler und Ingenieure beherrschen müssen, sticht der Druck als einer der anspruchsvollsten heraus. Die Schaffung und Aufrechterhaltung einer Vakuumumgebung erfordert ein Maß an technischer Präzision, das weit über den Zusammenbau von Komponenten von der Stange hinausgeht. Es erfordert ein tiefes Verständnis der zugrundeliegenden Physik, einen rigorosen Ansatz bei der Systemintegration und vor allem die Fähigkeit, die spezifischen Bedürfnisse eines Forschers in eine voll funktionsfähige, maßgeschneiderte Lösung umzusetzen. Genau das tut Plasmadiam seit über zwei Jahrzehnten von seinem Standort in der Schweiz aus: Vakuumsysteme für Forschung und Entwicklung.
Ein Vakuumsystem dient im Wesentlichen dazu, den Druck in einem geschlossenen Raum weit unter den Atmosphärendruck zu senken. Dies wird erreicht, indem Gasmoleküle aus einer versiegelten Kammer mit Hilfe einer oder mehrerer Pumpentechnologien abgesaugt werden, die jeweils für einen bestimmten Druckbereich geeignet sind. Von Vorvakuumpumpen, die den Übergang vom atmosphärischen zum mittleren Vakuum bewältigen, bis hin zu Turbomolekular- und Ionenpumpen, die Ultrahochvakuumbedingungen erreichen können, bestimmt die Wahl der Pumpstrategie sowohl den Leistungsumfang als auch die Komplexität des Systems.
Die Vakuumtechnik wird in verschiedene Bereiche eingeteilt. Grobvakuum deckt den Bereich von Atmosphärendruck bis hinunter zu etwa 1 mbar ab, während mittleres Vakuum bis etwa 10-³ mbar reicht. Hochvakuum und Ultrahochvakuum – letzteres erreicht Drücke unter 10-⁷ mbar – werden typischerweise für die empfindlichsten wissenschaftlichen Anwendungen benötigt, wie z.B. Experimente in der Teilchenphysik, oberflächenwissenschaftliche Studien oder die Abscheidung dünner Schichten mit atomarer Präzision.
Was ein funktionales Vakuumsystem wirklich von einem außergewöhnlichen System unterscheidet , ist die Intelligenz, die in die Steuerungsebene eingebaut ist. Moderne Vakuumsysteme für Forschung und Entwicklung stützen sich auf speicherprogrammierbare Steuerungen, Sensornetzwerke und Softwareschnittstellen, um stabile Betriebsbedingungen aufrechtzuerhalten, auf Prozessabweichungen zu reagieren und experimentelle Daten mit vollständiger Rückverfolgbarkeit aufzuzeichnen. In dieser Integration zwischen der physischen Hardware und der digitalen Steuerungsumgebung liegen die größten technischen Herausforderungen und Chancen.
Forschungs- und Entwicklungsumgebungen stellen ganz besondere Anforderungen an die Vakuumtechnik. Im Gegensatz zu Serienproduktionsanlagen, in denen Systeme innerhalb fester, genau definierter Parameter arbeiten, sind F&E-Umgebungen von Natur aus dynamisch. Experimente entwickeln sich weiter, Protokolle werden überarbeitet, und neue Anwendungen entstehen (manchmal innerhalb derselben Einrichtung, manchmal innerhalb desselben Jahres). Ein Vakuumsystem für Forschung & Entwicklung muss daher sowohl technisch robust als auch wirklich anpassungsfähig sein, und genau hier kann das Fachwissen von Plasmadiam zum Tragen kommen.
Das in der Schweiz gegründete und ansässige Unternehmen Plasmadiam hat in mehr als zwanzig Jahren die Art von Fachwissen entwickelt, die sich nur aus einer kontinuierlichen, praktischen Beschäftigung mit komplexen vakuumtechnischen Herausforderungen ergibt. Das Unternehmen hat sich auf die Konstruktion, Herstellung und Inbetriebnahme von Vakuumsystemen für Forschung und Entwicklung spezialisiert, die vollständig nach den Spezifikationen des Kunden gebaut werden.
Vom ersten Gespräch an arbeiten die Ingenieure von Plasmadiam direkt mit ihren Kunden zusammen, um die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Anwendung zu verstehen. Ziel ist es, eine Lösung zu finden, die genau auf die tatsächlichen Bedürfnisse des Kunden abgestimmt ist, und nicht einen Kompromiss zwischen verfügbaren Standardprodukten.
Die besondere Stärke von Plasmadiam ist die Fähigkeit, Vakuumtechnologie mit angrenzenden technischen Disziplinen zu kombinieren. Ganz gleich, ob ein Projekt Beschichtung, Erwärmung, Prüfung oder Bewegung unter Vakuum beinhaltet, das Team ist in der Lage, diese Anforderungen in ein kohärentes System zu integrieren.
Das Serviceangebot des Unternehmens reicht von kompakten Steuerungssystemen bis hin zu schlüsselfertigen Automatisierungslösungen und deckt den gesamten Lebenszyklus eines Projekts ab: von der ersten Spezifikation über Design, Herstellung, Prüfung und Inbetriebnahme. Auch Fernwartungsfunktionen sind Teil des Pakets, die es den Ingenieuren von Plasmadiam ermöglichen, die Systemleistung zu überwachen und bei Bedarf schnell einzugreifen.
Plasmadiam hat sich auf die Entwicklung maßgeschneiderter Vakuumsysteme für Forschungs- und Entwicklungsanwendungen spezialisiert. Dazu gehören Systeme für Beschichtungen, Wärmetests und Bewegungen unter Vakuum, die ganz nach den Spezifikationen des Kunden entworfen und gebaut werden.
Jedes Projekt beginnt mit einer Bedarfsanalyse, die in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden durchgeführt wird. Das Ingenieurteam von Plasmadiam entwickelt dann die mechanische und elektrische Architektur, schreibt die SPS-Programme, entwirft die HMI und beaufsichtigt die vollständige interne Konstruktion und Prüfung vor der Auslieferung.
Ja. Die SPS- und Software-Ingenieure von Plasmadiam können die Bedienerschnittstelle an die speziellen Bedürfnisse des Forschungsteams anpassen, einschließlich Datenvisualisierung, Prozessaufzeichnung, Archivierung und Verknüpfung mit externen Datenbanksystemen.
Benötigen Sie ein maßgeschneidertes Vakuumsystem für Forschung und Entwicklung? Kontaktieren Sie jetzt das Plasmadiam-Team.